Jolanda Richter
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Mag.art. Jolanda Richter
A-3034 Maria Anzbach, Rehgartenstr. 7
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Biografie
Jolanda Richter wurde im Jahr 1971 in Almelo in Holland geboren. Im Alter von drei Jahren übersiedelte sie nach Hamburg und mit sechs Jahren nach Wien, ihrer eigentlichen Heimatstadt. Das Interesse an Kunst überdeckte schon in der Kindheit und Jugendzeit jegliche anderen Aktivitäten.
Mit siebzehn brach sie das Gymnasium ab, um sich fortan nur mehr der Kunst widmen zu können. Sie bestand auf Anhieb die Aufnahmeprüfung an die Universität für Musik und darstellende Kunst bei Professor Wolfgang Herzer, um in Folge fünf Jahre Violoncello zu studieren.
Da für Sie das Zeichnen und Malen von Ihrer frühesten Kindheit an eine Selbstverständlichkeit war, wandte Sie sich aufgrund Ihrer Doppelbegabung vorerst dem Violoncello zu, weil das Malen an und für sich in Ihrer Vorstellung noch keinen Beruf darstellte. Doch im Laufe des Cellostudiums entpuppte sich die Malerei als Ihre wahre Berufung. So wechselte Sie konsequenterweise das Studium und schaffte wieder auf Anhieb die Aufnahmeprüfung an die Universität für angewandte Kunst in Wien, Meisterklasse Prof. Wolfgang Hutter.
1999 schloss Jolanda Richter das Studium der Malerei unter Prof. Wolfgang Herzig erfolgreich ab. Sie diplomierte mit dem vierteiligen Bilderzyklus "Francesca und Paolo" - über Liebe und Tod, nach Dante Alighieri's 'Divina Commedia'.
Rege Ausstellungstätigkeiten seit 1993 führte Jolanda Richter in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen durch Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei und Italien.
Seit 1999 lebt und arbeitet Jolanda Richter als freischaffende Künstlerin in Wien.
1989-94 Violoncellostudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Wolfgang Herzer
1994-99 Studium der Malerei und Grafik an der Universität für angewandte Kunst in Wien, Meisterklasse für Malerei Prof. Wolfgang Hutter und Prof. Wolfgang Herzig.
1999 Diplomabschluss unter Prof. Wolfgang Herzig an der Universität für angewandte Kunst in Wien

REPRÄSENTATION: AGORA GALLERY, 415 West Broadway, New York, NY.
24.01.-14.02.2004: 'AGORA GALLERY', SoHo, New York, NY. Ausstellung
MAI 2003: Ausstellungsteilnahme (juried exhibition) -'GREENHOUSE GALLERY', San Antonio, USA
AWARD: 1ST PRIZE WINNER im 'Access to Active Art -Competition 2003' in Großbritannien

EINZELAUSSTELLUNGEN:

2003 Ateliereröffnung, Hofjägerstraße 13, 1140 Wien
2003 Chez Michel, Bad Kreuznach / Mainz, Deutschland
2002 GME - Gesellschaft für Mikroelektronik, München
2002 Teilnahme an der Benefiz-Kunstauktion 'Polio plus' zugunsten der weltweiten Ausrottung der Kinderlähmung, Graz
2002 'Alte Schmiede', Wien - Kunstprojekt m. d. Cellistin Ingrid Wagner-Kraft. Hier entstand der Bilderzyklus 'Aus dem Buch der Könige' angeregt durch die gleichnamige Komposition von Volker David Kirchner
2002 VIC, Vienna International Center, UNO-City Wien
2002 RAIKA, Maria Anzbach
2002 'Galerie Ernst-Fuchs', Wien - City (Galerierepräsentation in Wien)
2002 Galerie 'Am Hundsturm', Wien
2002 Privatvilla 'Univ.Prof. Dr. Max Wunderlich', Perchtoldsdorf
2002 'Wienerwaldmuseum', Eichgraben
2001 'Stadtgalerie', Purkersdorf
2001 Atelierausstellung 'Schubertvilla', Niederösterreich
2001 VHS Meidling, Wien
2000 Rathaus Neulengbach
2000 'Femme Fitness für Frauen', Wien
2000 'Ringstrassengalerien', Wien
2000 Galerie 'Fortschnitt', Wien
2000 Galerie 'Kopfart', Wien
2000 'Studio Kriegler', Wien
2000 'Villa Flora' Botschaft von Kamerun, Wien
2000 'Aris', Wien

AUSSTELLUNGEN VOR 2000:

1999 Abschluss des Studiums mit Diplom zum Thema 'Francesca und Paolo', einem 4-teiligen Bilderzyklus über Liebe und Tod nach Dantes 'Die Göttliche Komödie'
1999 Mitwirkende des 'Amadeusensemble Wien' und der 'Neuen Oper Wien'
1999 Einzelausstellung im 'Schwarzen Moor', Wien
1998 Teilnahme an dem Kunstprojekt 'Engel' in Baden bei Wien
1998 Mitwirkung bei der Gesamtkunstwerkaktion 'Kunst-Schlag-Werk' für
Musik, Malerei, Plastik, Körper, Tanz im Tabakmuseum Wien
1997/98 Teilnahme an der Gemeinschaftsausstellung mit der 'Accademia di Belle Arti di Palermo' in Wien und Palermo
1997 Teilnahme an der 'Puppenmalaktion - Metamorphose' - Versteigerung zugunsten von 'Licht ins Dunkel'
1997 Einzelausstellung im Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum in Wien
1996 Einzelausstellung im 'Club Mosaik', Neulengbach
1995-96 Teilnahme an der Wanderausstellung 'Die Meisterklasse für Malerei an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien' - Slowakei, Tschechien, Südtirol, Italien, Österreich
1994 Gründung des Ensembles 'Windspiel' für Mittelaltermusik und in weiterer Folge zahlreiche Auftritte in Österreich und Südtirol
1993 Erste Einzelausstellung mit Konzert, Klosterneuburg

Publikation: 'Resonanz der Phantasie', über die Künstlerin Mag. Jolanda Richter
Zeitschrift 'SOCIETY',
Ausgabe 312/99, 54.Jahrgang


"Ich male keine "Modebilder" da jede Mode schnell vergeht. Meine Bilder sind zwar von der Zeit beeinflusst, aber zeitlos. Sie sprechen das Innerste des Menschen an."
(Mag. Jolanda Richter)


"Ihre Sprache ist die Malerei, ihre Worte sind Figuren, ihre bildnerischen "Sätze" sind zutiefst persönliche Repliken und zeitgemäße Interpretation der Welt um uns. Form und Technik, die Richter in hohem Maß beherrscht, geben ihr die Möglichkeit, den Betrachter direkt zu erreichen - über ein Bild. (...)
Richters Arbeiten, die unleugbar poetische Elemente enthalten, bleiben nicht in einer romantischen, verklärten Sicht auf die Welt stecken. In ihren Versionen zum Thema "Liebe" beispielsweise, angeregt durch einen Vers aus Dantes Divina Commedia, erreicht sie eine Exegese und eine Fülle von emotionalen Variationen über Rhythmus, Farbe und Figur, wie sie deutlicher und aktueller kaum sein könnten. (...) "
(Univ.-Ass. Mag. art. Marion Elias, akad. Malerin)

ARTISTIC STATEMENT

Meine Malerei ist vorwiegend figurativ, realistisch. Ich bediene mich dabei altmeisterlicher Maltechniken, hebe mich aber gezielt durch eine zeitgemäße, eigenständige Bildsprache von historischen Vorbildern ab.

Nicht das historische Zitat ist mein Anliegen, sondern - in Anlehnung an die Psychoanalytik nach C.G. Jung - das Ansinnen eine tieferliegende Ebene in der Wahrnehmung anzusprechen. Hier fließen sowohl Träume als auch Assoziationen aus dem Unterbewussten ein. Die Ornamentik und Symbolik in manchen Gemälden stellt für mich, im realistisch gemalten Bild, eine dahinterliegende abstrakt - assoziative Ebene dar.

Ich verwende die Sprache des Unbewussten und der Träume, des Realen und Surrealen, des Kraftvollen und Unfassbaren, um den Betrachter in das Kunstwerk versinken zu lassen - eine Meditation, die in (un)bekannte Welten der Phantasie trägt. Diese Welten sind es, die der Mensch in dieser aufgeklärten, verstandesbetonten Zeit so dringend braucht.


VON MAG. GEORG NEMETH

Ah! Oui, devenir légendaire
Au seuil des siècles charlatans!
Mais où sont les lunes d'antan?
Et que Dieu n'est-il à refaire?
Jules Laforgue
(1860 - 1887)


Jolanda Richter ist im besten und aufrichtigen Sinn eine romantische Künstlerin. Auch wenn ihre Gemälde logisch durchkomponiert sind, sprechen sie unsere innersten Gefühle an. Ihre Themen gehen weit über eine banale Darstellung der Realität hinaus und lassen den Betrachter über die Erscheinungen hinaus blicken, in eine spirituelle und manchmal transzendentale Welt, ähnlich jener der Symbolisten.
Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass Jolanda's Bilder gleichzeitig Lebensfreude ausstrahlen und nicht vom systematischen Kulturpessimissmus unserer Tage geprägt sind. Sie sind Botschaften einer Welt, die auch viel Freude bereiten kann, vor allem durch die innere Erfahrung positiver Gedanken, Emotionen und Gefühle. Jolanda's Kunst - technisch brilliant und gegenständlich - hat nichts mit einem gängigen Realismus gemein, sondern sie transformiert die Realität durch die Gefühle, die beim Betrachter hervorgerufen werden. Es ist eine Kunst, die immer mit Sympathie und enormer Ausdruckskraft die emotionale Auseinandersetzung des Betrachters mit Jolanda's Bildern geradezu herausfordert und durch die feinen und liebevoll im Detail ausgeführten Abstufungen ihrer Darstellungen diese Auseinandersetzung auch fördert.
Es spricht sehr für Jolanda Richter, dass sie dabei den schwierigen und sehr zeitaufwändigen Weg gegenständlicher Ölmalerei eingeschlagen hat. Der immer größer werdende Kreis ihrer Bewunderer gibt ihr Recht: Eine Künstlerin mit außergewöhnlichem Talent, die unbeeindruckt von modischen Strömungen Kunstwerke schafft, die die Seele berühren.
(Mag. Georg Nemeth, Kunstliebhaber)
LUST DES SEHENS
Von Marion Elias über Jolanda Richter
Schon seit einiger Zeit ist - zumindest von Seiten der "offiziellen" Szene her -gegenständliche, figurative Malerei in Verruf geraten. Kategorien wie "schön", "ästhetisch" sind delegitimiert, gerade noch in Kombination mit dem Bild kontrastierenden, also nicht immanente, irgendwohergeholten unwichtigen Texten, die sogar der Werbebranche zu lächerlich erschienen, erlaubt.
Auf die einfache Lust des Sehens und auf die Tatsache, dass eine Bildsprache ja dazu da ist, den vom Künstler gewollten Ausdruck mit einem bildnerischen, malerischen Formenvokabular übersetzt vor uns hinzustellen oder an die Wand zu hängen, wird mehr und mehr vergessen und uns das als "konservativ" und "obsolet" eingeredet. Erst kürzlich hat die Schau aktueller Kunst im Wiener MAK, die "Kunstmesse", gezeigt, wie viel Kitsch sich sowohl hinter diversen Objekten wie unter dilettantischen Versuchen, die Malerei a la ein bisserl "brut" zu reinthronisieren, verbirgt.
All diesem hysterischen Hickhack gibt die Malerin Jolanda Richter mit ihren Arbeiten eine erfreulich erfrischende Abfuhr. Sie lässt sich nicht modisch vereinnahmen, sie lässt sich nicht verunsichern:
Ihre Sprache ist die Malerei, ihre Worte sind Figuren, ihre bildnerischen "Sätze" sind zutiefst persönliche Repliken und zeitgemäße Interpretation der Welt um uns. Form und Technik, die Richter in hohem Maß beherrscht, geben ihr die Möglichkeit, den Betrachter direkt zu erreichen - über ein Bild.
Richters Arbeiten, die unleugbar poetische Elemente enthalten, bleiben nicht in einer romantischen, verklärten Sicht auf die Welt stecken. In ihren Versionen zum Thema "Liebe" beispielsweise, angeregt durch einen Vers aus Dantes Divina Commedia, erreicht sie eine Exegese und eine Fülle von emotionalen Variationen über Rhythmus, Farbe und Figur, wie sie deutlicher und aktueller kaum sein könnten. Dass Jolanda Richters Endpunkt dabei immer die positive Antwort zu sein scheint, ist kein Nachteil, sondern Art und Denkweise der Künstlerin: Trotz allem, vorläufig, kennen wir keine bessere, schönere Welt als diese.
Einen ästhetischen Reiz, wie er von den Bildern der Malerin Jolanda Richter ausgeht, nicht nachvollziehen zu können oder zu wollen wäre so, als betrachte man eine blühende Rose und meinte dazu: "Ich verstehe das nicht".
(Univ.-Ass. Dr. Mag.art. Marion Elias, akad. Maler, Assistentin an der Uni. f. angew . Kunst Wien )
REAKTIONEN
'We find that your work reveals a heightened sense of style and perspective. You have a wonderful sense of color and tonal charm of composition. The content of the work is very compelling, I adore the sense of drama.'
Angela Di Bello, Director - Agora Gallery, 415 West Broadway, New York, NY 10012
'Schön, dass es Malerinnen gibt, die die Kraft und Energie der Frauen ausdrücken können. Danke für die faszinierende und berührende Ausstellung.'
Renate P., Wien
'Ich habe Ihre Ausstellung in Wien letzte Woche gesehen und bin begeistert über die Spiritualität, den Ausdruck, die Vielfalt, die Gesamtwirkung eines/der Kunstwerke/s. Darüber hinaus schwingt für mich, obwohl ich Ihnen nicht persönlich begegnet bin, nur durch die Betrachtung der Bilder und der Resonanz in mir, eine Faszination von Ihnen als Frau mit. Ich danke Ihnen für Ihr Sein und Wirken sowie Ihre Bereicherung durch die Kunstwerke. (...)'
Dietmar Z., Vorarlberg

'Gefällt uns sehr gut, dass es Maler(innen) gibt, die sehr individuell malen und vor allem Themen aufgreifen (hohes Alter, Mystik,...) die in der Gesellschaft nicht immer gern gesehen werden, bzw. Themen mit denen man sich nicht so gerne auseinandersetzt.'
B. & C., Wien

'Es ist keine leichte Kost, die Du, liebe Jolanda Deinem Publikum vorsetzt. Umso mehr freut mich die durchwegs positive Resonanz, die ich aus meinem unmusischen / technisch / nüchternen Kollegenkreis erhielt und hier weitergeben darf. Es hat uns ganz außerordentlich gefallen, Deine Werke wenigstens einige Tage bewundern zu dürfen.'
Gottfried W., München

'Ihre Bilder beeindrucken mich sehr, sie sind Gedanken, Ausdruck der Seele - ich muss sie nicht in Worte fassen. (...)'
Gerald H., Niederösterreich

Das sind einfach tolle Arbeiten mit einem hohen Anspruch an Perfektion. Die Darstellung ist einfach einzigartig. (...) Gratuliere!
Lutz E., Deutschland

'Deine Bilder sind nicht nur ausdrucksstark, sondern haben was Besonderes. Sie bewegen. Ich würde mich wirklich freuen, wenn ich Deine Bilder bald wieder 'live' bewundern könnte. (...)'
Veronika U., Wien

'Es ist uns eine große Freude, an deinem Bild vorbeizugehen und einen langen Blick darauf zu werfen...... '
Eduard u. Astrid, Niederösterreich


ERÖFFNUNGSREDE SEPTEMBER 2002
VON MAG. GEORG NEMETH ZUR
VERNISSAGE VON 'JOLANDA RICHTER'
GALERIE - ERNST - FUCHS WIEN

'INTENSITY - BEYOND MYSTICISM AND REALITY '

"Zur Ausstellung in der Ernst-Fuchs-Galerie mit dem programmatischen Titel: 'Intensity - beyond mysticism and reality': Dahinter steht die Absicht der Künstlerin - über die banale Darstellung der Realität hinauszugehen; schon gar nichts hat diese Kunst mit dem derzeit überall plakatierten sogenannten 'radikalen Realismus' gemein. Jolanda's Bilder lassen vielmehr den Betrachter über die Erscheinungen hinaus blicken in eine spirituelle und manchmal transzendentale Welt, ähnlich jener der Symbolisten.
Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass Jolanda's Bilder gleichzeitig Lebensfreude ausstrahlen und nicht vom systematischen Kulturpessimismus unserer Tage geprägt sind. Sie sind Botschaften einer Welt, die auch viel Freude bereiten kann, vor allem durch die innere Erfahrung positiver Gedanken, Emotionen und Gefühle: Jolanda's Kunst - technisch brillant und figurativ - transformiert die Realität durch die Gefühle, die beim Betrachter hervorgerufen werden. Es ist eine Kunst, die immer mit Sympathie und enormer Ausdruckskraft die emotionale Auseinandersetzung mit ihren Darstellungen beim Betrachter geradezu herausfordert. Ihre Gemälde sprechen unsere innersten Gefühle an.
In Jolanda's Kunstwerken lassen sich meiner Meinung nach drei Hauptthemen in ihrer Kunst erkennen: Der Mensch - die Natur - und der Mythos (bzw. die Mythologie). Diese 3 Elemente sind die wichtigsten Inspirationen im Werk von Jolanda Richter.
Meist geht es der Künstlerin nicht um das Hervorheben eines einzelnen Themas vor den anderen, sondern um die Wechselwirkung dieser drei Themen zueinander. Alle zusammen (Mensch-Natur-Mythos) u.v.a. ihre Beziehungen zueinander bestimmen unser Leben - Naturkatastrophen rufen uns immer wieder ins Gedächtnis, welches massive Ausmaß diese Wechselwirkung haben kann.
Dabei handelt es sich um drei Ebenen, die unsere Existenz bestimmen. Mythos wird dabei nicht nur im engen wörtlichen Sinn verstanden, sondern auch als der Bereich des Göttlichen sowie des Zuganges des Menschen zum Göttlichen verstanden (wofür sich alte Mythen bekanntlich hervorragend eignen).
Sie sehen daher eine große Vielfalt an mythologischen Themen und Gestalten, von Lilith, einer vielleicht zu Unrecht dämonisierten Figur, die u.a. die Nacht repräsentiert, Mischwesen Mensch-Tier, wie z.B. die hinduistische Nagas, über Sirenen, Kentauren und Harpyien aus der griechischen Mythologie bis hin zu den indischen Veden oder Göttinnen wie z.B. Astarte, die syrisch-phönikische Fruchtbarkeits-, Vegetations- und Muttergöttin.

EXEMPLI CAUSA: INTERPRETATION DES GEMÄLDE 'ASTARTE':
Dominant im Vordergrund sehen wir die Göttin auf dem Löwen. Der Löwe ist ein ambivalentes Symbol. Als solares Symboltier verkörpert er die Kraft der Sonne, er steht aber auch für Stärke, Tapferkeit und unumschränkte Herrschaft (als König der Tiere). Man denke auch an den geflügelten Löwen von Venedig und an den Herrschaftsanspruch, den die Serenissima mit diesem Symbol verband.
Der Löwe hält die Augen offen, er ist wachsam: Im Mittelalter glaubte man, der Löwe schlafe mit offenen Augen, deshalb ist er im Christentum auch ein Sinnbild für Wachsamkeit und Mut.
Er ist aber auch ein Zeichen für Grausamkeit, Wildheit, vielleicht auch menschenunwürdige Lebensweisen; jedenfalls ist er auch ein Symbol des Krieges und seiner Schrecken: Statuen mehr oder weniger siegreicher Feldherren werden gerne mit Löwen geschmückt.
Was manchmal vergessen wird - der Löwe steht auch für Wohlstand und Fruchtbarkeit und schmückt daher oft Brunnen, Brücken und Wasserläufe. Die Funktion als Wächter des Leben spendenden Wassers stammt übrigens angeblich daher, dass im alten Ägypten der Nil im Monat des Sternzeichens des Löwen (im August) das Land überschwemmte und somit das Leben erneuerte.
Astarte - sie entspricht der griechischen Demeter - hält als Göttin der Fruchtbarkeit und der Vegetation - ein blühende Pflanze in der Rechten und in der Linken eine Schlange als Zeichen der Fruchtbarkeit und des Lebens. Die Schlange - ein Tier das auch tötet und zerstört - sich selbst aber häutet und erneuert - manifestiert Tod und Leben, aber auch Wiedergeburt (bzw. Auferstehung) und Unsterblichkeit.
In der minoischen Kultur Kretas ist die Schlange Symbol der großen Göttin; sie wird auf Münzen, die über 4000 Jahre alt sind, auf dem Thron unter einem Baum dargestellt und sie streichelt den Kopf der Schlange. Schlangen- und Vegetationssymbolik stehen in enger Verbindung zueinander (wie auch auf Jolanda's Bild).
Der griechische Gott der Heilkunst, Asklipios wurde immer mit der Schlange dargestellt und es gibt auch die weniger bekannte griechische Sage von Polyides, der eine Schlange sah, die ein Heilkraut trug, welches den Toten das Leben zurückgeben konnte.
In dieser Szenerie hält die Göttin ein fragiles Gleichgewicht, sie schwebt gleichsam zwischen ihren Insignien, die die Existenz alles Seins repräsentieren. Sie blickt unerschrocken und wissend von den Geheimnissen der Natur und des Lebens in die Ferne; es scheint als ob ein inneres Lächeln aus diesem wie die Sonne strahlenden Gesicht kommt.
Besonders beeindruckend ist, wie Jolanda ihre Bildersprache und vor allem die Farben einsetzt um Assoziationen im Betrachter anzusprechen: Das Goldgelb des Löwen zusammen mit der weißen Sonne und dem weißen Gewand der Göttin stehen im Kontrast zu den

dunklen Tönen der Landschaft, die gerade zu neuem Leben erwacht. Wie Kaskaden fließen die Farben vom Himmel ausgehend. Das Licht verbreitet sich aus der Sonne und aus der Göttin, (obwohl die Sonne hinter ihr steht und sich die Vorderseite der Göttin eigentlich im Schatten befindet).
Wie man an diesem Beispiel sieht, sollte man sich für die Betrachtung von Jolanda's Bildern Zeit nehmen. Man muss die Bilder langsam auf sich wirken lassen und wird dann bemerken, dass das eine oder andere einen innerlich berührt.
Jolanda's Bilder sind keine intellektuelle Kunst, die vom Gehirn rein logisch analysiert werden soll; es ist vielmehr eine Malerei die aus dem Empfinden heraus kommt und vom Betrachter auch als ganzheitliches Empfinden erlebt werden soll. Verlassen Sie sich auf Ihren eigenen Eindruck und die Bilder werden zu Ihnen sprechen ähnlich wie Bilder in einem Traum vor Ihnen erscheinen. Es kann auch passieren, dass beim Ansehen der Betrachter etwas sieht, was selbst in ihm verborgen ist - das Bild wird dann zum Spiegel der Seele des Betrachters und ein Zugang zum "Erkenne Dich selbst".
Jolanda's Bilder sind eine gute Investition nicht nur in die eigene Persönlichkeit - sie sind keine Modererscheinung, sondern zeitlos. Solche Kunstwerke sind eine Bereicherung für die Fantasie und bereiten dem Besitzer ein Leben lang Freude und Genuss.
In einem E-Mail schreibt einer der vielen Bewunderer von Jolanda's Kunst: "Ihre Bilder beeindrucken mich sehr. Sie sind Gedanken, Ausdruck der Seele..."
Dem kann ich mich nur voll und ganz anschließen und hinzufügen: erfreuen Sie sich an diesen Gemälden!"